Studien, Quellen und Anmerkungen:
Weisheitszähne: The effect of extraction of third molars on late lower incisor crowding: a randomized controlled trial. Harradine NW, Pearson MH, Toth B. A long-term study of the relationship of third molars to changes in the mandibular dental arch. Ades AG, Joondeph DR, Little RM, Chapko MK. J Dent. 1997 Mar;25(2):167-9.
Clinical relevance of third permanent molars in relation to crowding after orthodontic treatment. van der Schoot EA, Kuitert RB, van Ginkel FC, Prahl-Andersen B.
Zahnseide: Hujoel P.P, Cunha-Cruz J., Banting D.W., Loesche W.J.: Dental Flossing and Interproximal
Caries: a Systematic Review. Journal of Dental Research 85, 4, 2006, S.
298-30
Berchier CE., Slot DE., Haps S., Van der Weijden GA.: The efficacy of dental floss in addition to a toothbrush on plaque and parameters of gingival inflammation: a systematic review. In: Int J Dent Hyg. Nov 6, 4, 2008, S. 265-79.
Slot, D.E., Dörfer, C.E., van der Weijden, 54. G.A.: The efficacy of interdental brushes on plaque and parameters of periodontal inflammation: a systematic review. Int J Dent Hyg 6, 2008, S. 253-64
Caries Sicca: Mäkinen K., Der Einsatz von Xylitol in der Kariesprophylaxe. Praxisverlag,
Heidelberg 2003
Schroeder H.: Pathobiologie oraler Strukturen. 3. Überarbeitete Auflage, Karger Verlag, Basel 1997, S.88
Sekundärkaries: Ist auf der ganzen Welt die häufigste Ursache für einen Austausch der Füllung: Hickel & Manhart 2001, Healey & Phillips 1949, Dahl & Eriksen 1978, Mjör 1985, 1992, Mjör & Toffenetti 1992, 2000, Qvist et al. 1986, 1990, Mjör & Jokstad 1993, Qvist 1993, Friedl et al. 1995, Pink et al. 1994, Mjör & Qvist 1997.
Dabei gibt es immer wieder Fehldiagnosen: Mjör & Ryge 1981, Özer &
Thylstrup 1995, Kidd & Beighton 1996.
Die Therapie bei der Reparatur der Reparatur ist wahllos (je nach wirtschaftlichem Interesse des Zahnarztes):
Mileman et al. 1982, Elderton & Nuttall 1983
Denn es gibt kaum verlässliche Indikatoren für die exakte Diagnose einer Sekundärkariesläsion (verfärbter Füllungsrand, Splatbreite) Hamilton et al. 1983, Gilmour et al. 1990, Rezwani-Kaminski et al. 2002.
Karies ist mit der Füllungstherapie nicht heilbar: Die „Commission on oral and dental statistics“ definiert 1962 Sekundärkaries als kariöse Läsionen, die am Rand einer bestehenden Restauration auftreten!!
Die Zahnbürste erreicht die Fissuren und Zahnwischenräume nicht, dort sind jedoch bis zu 99% der krankheitsverursachenden Bakterien. Daher sind dies die ersten Stellen, an denen sich Karies entwickelt.
33 Prozent aller Zahnflächen bleiben bei der täglichen Mundhygiene ungeputzt. Menschen putzen Zähne, die man beim Lachen sieht viel zu viel und die Innenflächen, also dort, wo der Gaumen oder die Zunge liegt, viel zu wenig. Genau dort (gingival) entsteht häufig Sekundärkaries (massive Plaqueakkumulation). Özer 1997
Professionelle Zahnreinigung: Plaque wird mechanisch entfernt. 24 Stunden nach der PZR sind die Bakterien wieder an den Zähnen, eine Politur kann auf Dauer nicht vor Karies schützen. Eine eventuelle Fluoridierung stärkt nur die Abwehrfaktoren, behebt aber keine Ursachen. In keiner einzigen Studie konnte eine professionelle Zahnreinigung einen langanhaltenen, positiven Effekt für die Mundgesundheit beitragen.
Bleaching: Bleachen ist nur bei vollkommen gesunden und kariesfreien Zähnen risikoarm: Doch 95 Prozent der Europäer leiden an Karies! Bekannte Bleachingmethoden greifen den Zahnschmelz an, machen in porös, weicher, rauher und öffnet damit Tür und Tor für Karies.
J Am Dent Assoc, Vol 134, No 10, 1335-1342. The effects of C.P. bleaching agents on enamel microhardness over time/
Brazilian Oral Research vol. 18. Dec. 2004 Peroxide bleaching agent effects on enamel surface microhardness, roughness and morphology.